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Reifen Magazin Reifen Kennzeichnung

Reifen Kennzeichnung

Eintrag vom 23.11.2014 von Autor

Was steht alles auf einem Reifen? An der Seite eines jeden Reifens ist die genaue Reifenbezeichnung angebracht, die wichtige Informationen zu dem Reifen enthält: Reifenbreite, Felgendurchmesser,zugelassene Geschwindigkeit oder ein Pfeil für die Laufrichtung des Reifens - um nur einige Daten zu nennen. Dadurch wird die Auswahl eines Reifens beim Neukauf deutlich einfacher, auch Fahrzeugkontrollen durch die Polizei sind schnell erledigt.

Ein Autoreifen wird durch folgende Angaben bestimmt:

Breite des Reifens (Angabe in mm)
Verhältnis von Flankenhöhe zur Laufflächenbreite (Angabe in Prozent)
Bauweise (Diagonal- oder Radialreifen)
Felgendurchmesser (Angabe in Zoll)
Tragfähigkeitsindex
Geschwindigkeitsindex

Ein Beispiel:

Pirelli W 210 SNOWSPORT - 205 / 55 R16 91 H

Pirelli W210 Snowsport bezeichnet dabei den Reifenhersteller und das Reifenmodell, interessant ist der Teil dahinter.

205: bezeichnet die Breite des Reifens in Millimeter
55: bezeichnet das Höhen-/Breitenverhältnis in Prozent
R: bezeichnet die Bauart (hier RADIAL)
16: bezeichnet den Felgendurchmesser in Zoll
91: ist der Tragfähigkeitsindex (hier 91 Kilogramm zulässige Achslast)
H: ist der Geschwindigkeitsindex

Ein weiterer Code, den man auf Reifen findet, ist die DOT-Nummer, die angibt, wann, wo und durch wen der Reifen produziert wurde.

Geschwindigkeitsindex

Der Geschwindigkeitsindex bei Reifen ist eine Kennzahl, die die Höchstgewindigkeit für Reifen vorgibt, dabei gilt folgende Einteilung:

L: bis 120 km/h
M: bis 130 km/h
N: bis 140 km/h
P: bis 150 km/h
Q: bis 160 km/h
R: bis 170 km/h
S: bis 180 km/h
T: bis 190 km/h
U: bis 200 km/h
H: bis 210 km/h
V: bis 240 km/h
W: bis 270 km/h
ZR: bis 240 km/h
Y: bis 300 km/h

Bei Reifen der Klassen V, ZR, W und Y-Reifen ist die Traglast abhängig von der Geschwindigkeit.

EU will neue Reifenkennzeichnung

Weitere Vereinfachung beim Reifenkauf bringt eine ab 1. November 2012 gültige Erweiterung der Reifenkennzeichnung: Aus der Kennzeichnung eines Reifens müssen dann wichtige Umwelt- und Sicherheitseigenschaften wie die Treibstoffeffizienz, die Haftung bei Nässe sowie die Lärmerzeugung hervorgehen. Verbraucher können dann anhand dieser Kennzeichnung mehr Informationen zu Reifen-Rollwiderstands, zur Nässe-Haftung sowie zur Lautstärke eines Reifens erfahren und eine bessere Wahl beim Reifenkauf treffen. Die vergebenen Qualitätsklassen, vorgeschrieben für alle PKW- und Nutzfahrzeugreifen, reichen dann - ähnlich der bei Haushaltsgeräten bekannten Einstufung - von "A" (sehr gut) bis "G" (schlecht).
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